Warum dein Board 1,73 m braucht – und soll es 2.37 m oder 2,44 m sein
Es gibt zwei Zahlen, die über jedes Leg entscheiden, bevor der erste Dart geworfen wird: 1,73 m und 2,37 m. Kein Brauch, kein „ungefähr“, sondern WDF- und PDC-Standard für Steeldarts – weltweit, seit Jahrzehnten, im Pub in Manchester wie im Verein in München-Giesing.
Woher kommen die 1,73 m?
Die Bullseye-Mitte liegt 173 cm über dem Boden. Das entspricht 5 Fuß 8 Zoll – etwa der durchschnittlichen Augenhöhe eines erwachsenen Mannes. Die WDF hat diese Zahl nicht geraten: Sie ist der Punkt, an dem sich Schulter-, Ellenbogen- und Handgelenkkette in der Wurfbewegung am natürlichsten entspannt. Wer tiefer wirft, zieht die Schulter hoch. Wer höher wirft, drückt runter. Beides verändert die Flugkurve – und zwar dauerhaft, wenn man monatelang auf falscher Höhe trainiert.

Das heißt nicht, dass jeder 173 cm groß sein muss. Es heißt: der Punkt, auf den du schaust, ist 173 cm hoch. Dein Kinn darf drüber liegen, deine Füße bleiben auf dem Boden.
(Anmerkung für Eltern: Kinder dürfen runter auf ~150 cm und Oche auf 175–200 cm kürzen – aber nur zu Hause, nie im Turnier.)
Und die 2,37 m? – Oder doch 2,44 m?

- Steeldarts (Stahl): Oche 237 cm, Diagonale 293 cm
- Softtip / Elektronikboard: Oche 244 cm, Diagonale 298 cm
Was wir seit 1983 daraus gemacht haben
Seit über 40 Jahren verkaufen wir nicht nur Darts – wir verkaufen das, was dazugehört: den Blick aufs Board, das Gefühl für die Oche, die ehrliche Antwort auf die Frage, warum der Dart gerade eben links im 1er gelandet ist. Wer reinkommt, wirft zuerst – die Fehler sieht man selbst, oft schneller als wir sie erklären könnten.

Komm vorbei in der Kapuzinerstraße 31 – oder schau online vorbei. Irgendwas passt garantiert. Falls dir ein Fehler auffällt – schreib uns gern einen Kommentar.